TAGESAUSFLÜGE NACH CHALKI, TILOS, SYMI UND KASTELLORIZO
  • Chalki
  • Tilos
  • Symi
  • Kastellorizo

  • CHALKI

    Als ehemaliges Zentrum der Schwammtaucher litt Chalki zu Beginn unseres Jahrhunderts ganz besonders unter der Wirtschaftskrise, die hier - wie auch auf den umliegenden Inseln des Dodekanes - zu einem enormen wirtschaftlichen Rückgang führte. Erst der in den letzten Jahren anwachsende Fremdenverkehr verheißt der Insel neues Leben.
    Mit den sauberen Häusern und der malerischen Hafenfassade, wo man hervorragenden frischen Fisch genießen kann, ist Nimborio heute die einzige bewohnte Siedlung auf der Insel. Besonders interessant ist das verlassene Dorf Chorio mit der Festung aus der Ritterzeit.



    TILOS

    Die beste Art, diese verträumte Insel kennen zu lernen, ist sie zu durchwandern. Der Hafen der Insel heißt Livadia, besonders interessant ist das seit 1950 völlig verlassene Dorf Mikro Chorio. In Megalo Chorio empfiehlt sich ein Besuch des Paläontologischen Museums, wo die Skelette der hier gefundenen Zwergelefanten - der einzigen ihrer Art - ausgestellt sind, die in der Charkadio-Höhle auf Tilos gefunden wurden. Besonders sehenswert ist auch das festungsartig angelegte Kloster Agios Panteleimonas mit seinen herrlichen Wandmalereinen und dem belieben Kirchweihfest am 25.-27. Juli.




    SYMI

    Nach nur einer Stunde legt das Ausflugsboot vom Mandraki-Hafen in Rhodos aus im schönen Symi an. Einst war die Insel für ihre Schwammtaucher und Kapitäne bekannt. Noch vor dem Zweiten Weltkrieg zählte sie 30.000 Einwohner und war trotz der unsichtbaren Größe die reichste Insel des Dodekanes. Heute ziehen die wunderschöne, denkmalgeschützte Siedlung Symi mit den klassizistischen Häusern, den kunstvollen Kirchen und das bekannte Kloster des Erzengels Michael Panormitis Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Im Sommer werden hier Festspiele mit bemerkenswertem Kulturprogramm veranstaltet.




    KASTELLORIZO

    Kastellorizo, auch Megisti genannt, ist die östlichste Insel Griechenlands und hat eine besonders bewegte Geschichte. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zählte man noch 19.000 Einwohner, im Laufe des 2. Weltkrieges wurde die Insel jedoch aus strategischen Gründen völlig evakuiert und wird heute nur noch von 300 Seelen bewohnt.
    Die Siedlung mit den wunderschönen klassizistischen Herrenhäusern bezeugt die einstige Blüte der Insel, deren Hafen als der sicherste Naturhafen im östlichen Mittelmeerraum gilt.